Grundsätzlich berechtigt die Fachhochschulreife (das sogenannte Fachabitur) zum Studium an Fachhochschulen. Ein direktes Universitätsstudium ist damit im Normalfall nicht vorgesehen. Es gibt für Ihr Kind jedoch Ausnahmen und Sonderwege, die sich lohnen können, genauer betrachtet zu werden.
Wichtige Unterscheidung: Fachhochschulreife vs. fachgebundene Hochschulreife
Es ist wichtig, diese beiden Abschlüsse nicht zu verwechseln:
- Die Fachhochschulreife öffnet den Weg an Fachhochschulen.
- Die fachgebundene Hochschulreife ermöglicht hingegen ein Universitätsstudium, allerdings ist dieses auf bestimmte Fächergruppen beschränkt.
Details zu den genauen Unterschieden und Studienfächern finden Sie und Ihr Kind im Hochschulkompass.
Ausnahmen und Sonderwege an die Universität
Einige Universitäten lassen Bewerbungen mit Fachhochschulreife unter bestimmten Bedingungen zu. Das gilt oft für speziell ausgewiesene, meist praxisnahe Studiengänge. Zu den Ausnahmen zählen unter anderem:
- Sonderregelungen in bestimmten Bundesländern
- Kooperative Studiengänge (oft in Verbindung mit Fachhochschulen)
- Die Zulassung durch das Bestehen einer zusätzlichen Eignungsprüfung
Da die Zulassungsordnungen der Hochschulen verbindlich sind, sollten Sie Ihr Kind dabei unterstützen, die jeweiligen Studiengangsseiten immer ganz genau zu prüfen.