Das wichtigste Motto lautet: Begleiten statt bestimmen. Gute Unterstützung bedeutet, echtes Interesse zu zeigen, Fragen zu stellen, Möglichkeiten zu eröffnen und kleine Erfolge wertzuschätzen. So bleibt die Verantwortung beim Jugendlichen – und die Motivation bleibt hoch. Respektieren Sie die Entscheidungen Ihres Kindes, auch wenn Sie sich vielleicht insgeheim eine andere berufliche Laufbahn wünschen.
Gespräche auf Augenhöhe führen
Nutzen Sie offene Leitfragen, wie zum Beispiel: „Was hat Dir am Praktikum gefallen?“ oder „Worauf hättest Du als Nächstes Lust?“. Vermeiden Sie dabei Druck oder Vergleiche mit anderen. Es hilft enorm, Erkenntnisse aus solchen Gesprächen gemeinsam schriftlich festzuhalten. Der Berufswahlpass oder eine entsprechende App sind ideale Werkzeuge, um die eigenen Erfahrungen zu dokumentieren und zu reflektieren.
Praxis ermöglichen und Netzwerke nutzen
Seien Sie ein interessierter Gesprächspartner und unterstützen Sie Ihr Kind aktiv bei der Suche nach Praktika oder beim Formulieren von Bewerbungsschreiben. Ermutigen Sie es, auch bei eventuellen Absagen nicht aufzugeben. Helfen Sie beim Recherchieren auf seriösen Quellen wie BERUFENET und studienwahl.de, aber überlassen Sie die endgültige Entscheidung Ihrem Kind. Auch Ihre Kommunale Koordinierungsstelle vor Ort bietet wertvolle Informationen und oft sogar spezielle Beratungsangebote für Eltern an.